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In Kürze findet die EM in Polen und der Ukraine statt, im europäischen Osten also, über dessen Fußballkultur bei uns außer Vorurteilen wenig bekannt ist. Das ist ein Grund für uns genauer hinzusehen. Wir sprechen mit dem Autor und Jounalisten Olaf Sundermeyer über sein neu erschienenes Buch "Tor zum Osten". Olaf Sundermeyer begab sich in den letzten Jahren auf Reisen durch Osteuropa. Und wir haben haben mit Dariusz Lapinski gesprochen, denn mit der Organisation der EM sind in Polen auch eine Reihe von Fanprojekten gestartet. Die ersten überhaupt. Dariusz Lapinski war für deren Entstehen federführend mitverantwortlich.
Und wir schauen nach Leipzig. Dort gibt es mit dem RB Leipzig einen äußerst umstrittenen jungen Fußballverein. Und wie es so ist, gibt es bei diesem Verein auch eine "frische" Fanszene. Was dort alles passiert, haben wir in einem Gespräch mit einem Insider dieser Szene besprochen. Matthias heißt der gute Mann und betreibt den Blog "Rotebrauseblogger".
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Was machen eigentlich Fußballfans, die fern ab den Spielplätzen ihrer Lieblingsmannschaft leben? Wir haben dazu mit Roi und Leor gesprochen. Beide kommen aus Tel Aviv, sind Fans von Hapoel Tel Aviv, wohnen aber in Berlin. Und wir haben türkische St. Pauli Fans in Istanbul getroffen und gefragt, wie sie ihrem Verein die Stange halten.
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Über die Rolle von Fußballfans, v.a. Ultragruppen, bei der - nunja, unfertigen Revolution in Ägypten wurde schon viel berichtet. Nicht nur die Erfahrung der Fans im "Straßenkampf" soll viele Bürger_innen ermutigt haben, gegen die Militärdiktatur aufzustehen; natürlich benötigt es einen entsprechenden politischen Willen, überhaupt aus dem Stadion heraus auf die Straße zu gehen. Wie unfertig diese Revolution aber noch immer ist, zeigte sich vor einer Weile "am Rande eines Fußballspiels" - Sicherheitskräfte schritten nicht ein, als Fans verschiedener Lager aufeinander losgingen, hieß es danach. Dass ein bisschen mehr dahinter steckt, welche Rolle die Sicherheitskräfte dabei spielten, dass haben wir nochmal aufgearbeitet.
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Wir haben uns wieder eine Radio-Stunde lang der Fankultur gewidmet, telefonieren im ersten Teil mit Prof. Harald Lange vom neugegründeten Institut für Fankultur. Ausserdem waren wir beim Fankongress in Berlin dabei und diskutierten mit Teilnehmern über Ergebnisse und Problematiken, mit denen sich die Fanszene auseinandersetzt.
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Wir haben gleich zu Beginn des Jahres versucht eilige Braende zu loeschen.
Am besten koennen das - richtig geraten - Feuerwehrmaenner! Die werden immer dann gerufen, wenn man nicht mehr weiter weiß, das Kind im Brunnen, der Weihnachtsbaum abgebrannt oder der Klassenerhalt zur hohlen Phrase verkommen ist.
Danach sollen sie aber bitte wieder gehen. Im Fussball können Feuerwehrmaenner vielleicht in kurzer Zeit viel verdienen, eine Liga tiefer wird es Trainer und Verein dann aber meistens zu heiß.
Außerdem haben wir nach Israel geschaut. Auch da wird auf dem Land und in der großen Stadt Fussball gespielt. Und dabei noch die ein oder andere Botschaft durchs Land getragen. Die Tippel-Tappel-Tour durch die Ligen von unten nach oben hat der selbstverwaltete Verein Hapoel Katamon Jerusalem auch gemacht.
Zohar Milchgrub hat uns davon ausgiebig berichtet und dabei richtig Appetit gemacht auf Fussball in der geteilten Stadt...